Einundzwanzig biblische Numericals

Jeder hebräische Buchstabe steht zugleich für eine Zahl. Diesen Umstand machten sich die literarisch hochgebildeten Verfasser der biblischen Schriften zunutze und versahen einige der biblischen Spitzenaussagen mit unterliegenden Zahlensymboliken. Ihr Anliegen war, das Erscheinen Gottes und andere besondere Momente der Bibel gebührend in Szene zu setzen und zu feiern.

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Inhaltsverzeichnis und Leseprobe

Welches der Numericals finden Sie besonders interessant? Wie plausibel ist die Interpretation für Sie? Haben Sie einen Fehler gefunden oder etwas zu ergänzen?

2 Antworten

  1. Nun, ein Buch über Einundzwanzig biblische Numericals zu schreiben, ist sicher anspruchsvoll. Warum es nicht Zweiundzwanzig biblische Numericals geworden sind, wird nur der Autor wissen.
    Mein Horizont reicht leider nicht aus, um das Werk an sich zu beurteilen. Wie alle Werke, welche sich mit dem Buch aller Bücher befassen, ist auch hier ein großer Erkenntnisgewinn möglich. Ich habe das Werk mit Genuss gelesen.
    Was micht gestört hat: “Numerologisch ist die Zahl 72 mit der Zahl 70 vergleichbar: Sie steht für eine Vollzahl (Seite 78 oben)”. Der Autor selbst wird wissen, dass so eine Aussage in Bezug auf die Numerologie unhaltbar ist.
    Richtig könnte sein, dass im Alten Testament gerne mal zwischen der 70 und der 72 “gewechselt” wird. Doch dem Leser beide Zahlen als gleichwertig zu präsentieren, macht aus dem Leser entweder einen Trottel oder verärgert den selben.
    Hintergrund: Beide Zahlen symbolosieren gewissermaßen den Frühlingspunkt. Einmal verschiebt sich der Frühlingspunkt (72 Jahre) der Sonne im Tierkreis um ein Grad (Stichwort: Präzession).
    Die 70 stammt wahrscheinlich aus dem ägyptischen Frühlingsbeginn, welcher vor ewigen Zeiten mit dem Erscheinen des Sirus am Sternenhimmel zusammenfiel.
    Als Autor sollte man dem Leser zutrauen, die tieferliegenden Themen als solche bewerten zu können.

    Mit den allerbesten Grüßen
    Uwe Hartmann / Kabbala 2023

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bible-zoom.de ist die Webseite von Julius Steinberg, Professor für Altes Testament an der Theologischen Hochschule Ewersbach